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Bach-Kantorei Appenzeller Mittelland Ostschweizer Konzertchor
gegründet 1985, beheimatet in Teufen AR
Leitung Wilfried Schnetzler
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Nächste Konzerte - Mai 2012
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Johann Sebastian Bach
Die MOTETTEN
Bach-Kantorei
Ensemble la fontaine (Instrumente historischer Bauweise)
Wilfried Schnetzler, Leitung
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Samstag, 12. Mai 2012, 20 Uhr
Evang. Kirche Teufen AR
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Der Geist hilft unser Schwachheit auf
Motette BWV 226 für zwei vierstimmige Chöre
Sinfonia aus Kantate BWV 156
Komm, Jesu, komm
Motette BWV 229 für zwei vierstimmige Chöre
Sinfonia aus Kantate BWV 35
Jesu, meine Freude
Motette BWV 227 für fünfstimmigen Chor
Sinfonia aus Kantate BWV 42
Fürchte dich nicht, ich bin bei dir
Motette BWV 228 für zwei vierstimmige Chöre
Sinfonia aus Kantate BWV 12
Singet dem Herrn ein neues Lied
Motette BWV 225 für zwei vierstimmige Chöre
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Die Motetten J.S. Bach's gehören zu den beliebtesten Werken des grossen Meisters, sie wurden seit Bach's Tod ununterbrochen gesungen. Das gehörte zur Tradition des Thomanerchors. Diese Werke, die in mancher Hinsicht auch zu den eigenwilligsten Kompositionen Bach's gehören, erwiesen sich gegenüber den beständig wechselnden musikalischen Moden als erstaunlich durchsetzungsfähig. Sie waren und sind so etwas wie die Paradestücke manchen Chors.
So erscheint es eher paradox, dass zu kaum einer Werkgruppe im Schaffen Bachs so wenig an konkreten Informationen vorliegt wie zu den Motetten. Dies mag mit der trotz aller Wertschätzung relativ schlechten Quellenlage zusammenhängen. Ausser den in der Aufführung der Bach-Kantorei musizierten fünf grossen Motetten, deren Urheberschaft gesichert ist, gibt es noch weitere Werke, die z.T. früher Bach zugewiesen wurden, oder von denen die Musikwissenschaft heute wieder denkt, dass sie Bach zuzuschreiben wären.
Auch über die Aufführungspraxis der Werke gibt es vielerlei Überlieferungen, Traditionen und Mutmassungen. Im 19. Jahrhundert wurden die Motetten als reine a-cappella-Stücke betrachtet. Zeugnissen der Bach-Zeit ist jedoch zu entnehmen, dass diese Art der Aufführung nur eine von mehreren Möglichkeiten darstellt. Auch gibt es zumindest zu „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ autographe Instrumentalstimmen, aus denen ersichtlich ist, dass beim Chor I Streicher, beim Chor II Holzbläser colla parte mitwirkten. Die Mitwirkung eines Basso Continuo in all diesen Werken darf ohnehin als gesichert angesehen werden.
So scheint es uns eine naheliegende und auch klanglich sehr reizvolle Lösung, in den Motetten Instrumente in vielfältiger Weise mitwirken zu lassen und gleichzeitig mit Instrumentalsätzen aus Kantaten eine gewisse Gliederung und interessante Auflockerung zu schaffen.
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CD mit der Konzertaufnahme der h-Moll-Messe
Live-Mitschnitt von den Aufführungen am 4. Juni in St. Gallen und 5. Juni in der Klosterkirche Rheinau
Doppel-CD: Spieldauer Total 1h 45m
Erhältlich in unserem Webshop
Ausführliches Booklet mit Einführung und Text (Download, PDF, 748kb)
Für Mitglieder der Bach-Kantorei (Aktive, Passiv-Mitglieder, Gönner) gibt es ermässigte Preise. Wenden Sie sich bitte an unseren Kassier.

Konzerte zum 25-jährigen Bestehen der Bach-Kantorei (Januar/Juni 2011)
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Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an...
Johann Sebastian Bach
Messe in h-Moll BWV 232
Susanne Frei, Sopran Antonia Frey, Sopran II, Alt Nino Aurelio Gmünder, Tenor Manuel Walser, Bass
Ensemble la fontaine (Instrumente historischer Bauweise)
Wilfried Schnetzler, Leitung
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Samstag, 15. Januar 2011, 19.30 Uhr Evang. Kirche Teufen AR
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Sonntag, 16. Januar 2011, 17.00 Uhr Stadtkirche Winterthur
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Bachs Vermächtnis (Tagblatt, 07.06.2011) Gereift an Bach (Tagblatt, 01.06.2011) Auf dem Gipfel von Bachs Schaffen (Appenzeller Zeitung, 14.01.11) Denkwürdiges Jubiläumskonzert der Bach-Kantorei in Teufen (Appenzeller Zeitung, 21.01.11) Download Flyer (PDF) Download Programmheft (PDF) |
«Das grösste Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat», so beschrieb Carl Friedrich Zelter 1811 die Messe in h-Moll. Haydn und Beethoven zählten zu ihren Bewunderern. Von der Romantik bis zur Gegenwart trug dieses Werk wie kein anderes den Ruhm Bachs in alle Welt. Der Musikwissenschaftler Friedrich Blume nennt sie «eines der eindrucksvollsten Zeugnisse, das die Geschichte kennt, für jenen überkonfessionellen und gesamteuropäischen Geist, der die Musik am Ausgang des Barockzeitalters durchdrungen hat.» Nicht ohne Grund gilt dieses Werk seit Generationen als monumentales Kunstwerk ersten Ranges.
In Bachs Lebenswerk nimmt diese Komposition eine einmalige Stellung ein; sie ist die einzige «Missa tota», also die Vertonung des gesamten Ordinariums der Messe, die Bach geschaffen hat. Diese Sonderstellung ist aber «in erster Linie bedingt durch die ungewöhnliche Vielfalt von Satzarten, Klang- und Ausdrucksformen, ein auffallend tiefschürfendes Wort-Ton-Verhältnis und ein ungewöhnliches Mass an kunstvoller Ausarbeitung. Bach selbst muss bewusst gewesen sein, dass seine handschriftliche Partitur ein Werk enthielt, für das es seinerzeit keine Parallelen gab.» (Christoph Wolff)
Dass sich die Bach-Kantorei die überaus anspruchsvolle Aufgabe der Aufführung dieses monumentalen Werks zu ihrem 25-Jahr-Jubiläum vorgenommen hat, gründet im Gedanken, dass diese Musik alles, womit sich die Kantorei im vergangenen Vierteljahrhundert musikalisch beschäftigt hat, in einmaliger Konzentration darstellt. Und bei Bach hat das noch eine zusätzliche Dimension: Er fasst es am Ende seiner handschriftlichen Partitur, nach dem «Dona nobis pacem», mit dem alle seine Werke beschliessenden Kürzel zusammen: Fine D S Gl
«Deo Soli Gloria» – «Gott allein die Ehre»
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