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Festkonzerte
zum 30-jährigen Jubiläum

Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an.

Mit Monteverdis «Vespro della Beata Vergine» (Marienvesper, 1610) feierte die Bach-Kantorei ihr 30-jähriges Bestehen unter ihrem Gründer und Leiter Wilfried Schnetzler

Samstag, 14. November 2015, 19.30 Uhr
Evang. Kirche Teufen AR


Sonntag, 15. November 2015, 17.00 Uhr
Andreaskirche Gossau SG

bachkantorei16DSC01243

Konzert am 14.11.15 in Teufen (Foto: Markus Mettler)

Solistenensemble
Ensemble la fontaine
Bach-Kantorei
Leitung Wilfried Schnetzler

Noch einmal an die Quellen
Artikel von Bettina Kugler im St. Galler Tagblatt vom 11. November 2015
Artikel als PDF herunterladen

Claudio Monteverdi
Die Marienvesper

Programmheft

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Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op. 45

in der «Londoner Fassung» für Sopran, Bariton, gemischten Chor und Klavier zu vier Händen
nach der Bearbeitung des Komponisten für vierhändiges Klavier, ergänzt mit der Paukenstimme der Orchesterfassung.

Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an

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Fotoalbum von Vorprobe und Konzert am 24.11.2013 in Teufen auf Flickr

Die vom Dirigenten der Bach-Kantorei bearbeitete Version des Deutschen Requiems mit Klavier zu vier Händen und Pauken ist auf CPDL frei erhältlich: CPDL #31606, PartiturCPDL #31607, Klavier 4h.; CPDL @31608, Pauken

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J.S. Bach: Die Motetten (Mai 2012)

Download Bericht Konzert Oberglatt (PDF)

Foto-Album (Fotos: Erika Bänziger)

Die Live-CD dieses Konzerts ist nun erhältlich

Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an

Johann Sebastian Bach

Die MOTETTEN

Bach-Kantorei

Ensemble la fontaine
(Instrumente historischer Bauweise)

Wilfried Schnetzler, Leitung

Samstag, 12. Mai 2012, 20 Uhr

Evang. Kirche Teufen AR

Sonntag, 13. Mai 2012, 19 Uhr

Abendmusikzyklus Flawil-Gossau
Kirche Oberglatt

Programmheft, (PDF)

Programmvorschau

Der Geist hilft unser Schwachheit auf

Motette BWV 226 für zwei vierstimmige Chöre

Sinfonia aus Kantate BWV 156

Komm, Jesu, komm

Motette BWV 229 für zwei vierstimmige Chöre

Sinfonia aus Kantate BWV 35

Jesu, meine Freude

Motette BWV 227 für fünfstimmigen Chor

Sinfonia aus Kantate BWV 42

Fürchte dich nicht, ich bin bei dir

Motette BWV 228 für zwei vierstimmige Chöre

Sinfonia aus Kantate BWV 12

Singet dem Herrn ein neues Lied

Motette BWV 225 für zwei vierstimmige Chöre

Die Motetten J.S. Bach's gehören zu den beliebtesten Werken des grossen Meisters, sie wurden seit Bach's Tod ununterbrochen gesungen. Das gehörte zur Tradition des Thomanerchors. Diese Werke, die in mancher Hinsicht auch zu den eigenwilligsten Kompositionen Bach's gehören, erwiesen sich gegenüber den beständig wechselnden musikalischen Moden als erstaunlich durchsetzungsfähig. Sie waren und sind so etwas wie die Paradestücke manchen Chors.

So erscheint es eher paradox, dass zu kaum einer Werkgruppe im Schaffen Bachs so wenig an konkreten Informationen vorliegt wie zu den Motetten. Dies mag mit der trotz aller Wertschätzung relativ schlechten Quellenlage zusammenhängen. Ausser den in der Aufführung der Bach-Kantorei musizierten fünf grossen Motetten, deren Urheberschaft gesichert ist, gibt es noch weitere Werke, die z.T. früher Bach zugewiesen wurden, oder von denen die Musikwissenschaft heute wieder denkt, dass sie Bach zuzuschreiben wären.

Auch über die Aufführungspraxis der Werke gibt es vielerlei Überlieferungen, Traditionen und Mutmassungen. Im 19. Jahrhundert wurden die Motetten als reine a-cappella-Stücke betrachtet. Zeugnissen der Bach-Zeit ist jedoch zu entnehmen, dass diese Art der Aufführung nur eine von mehreren Möglichkeiten darstellt. Auch gibt es zumindest zu „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ autographe Instrumentalstimmen, aus denen ersichtlich ist, dass beim Chor I Streicher, beim Chor II Holzbläser colla parte mitwirkten. Die Mitwirkung eines Basso Continuo in all diesen Werken darf ohnehin als gesichert angesehen werden.

So scheint es uns eine naheliegende und auch klanglich sehr reizvolle Lösung, in den Motetten Instrumente in vielfältiger Weise mitwirken zu lassen und gleichzeitig mit Instrumentalsätzen aus Kantaten eine gewisse Gliederung und interessante Auflockerung zu schaffen.

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Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an...

Live-CD erhältlich

Johann Sebastian Bach

Messe in h-Moll
BWV 232

Susanne Frei, Sopran
Antonia Frey, Sopran II, Alt
Nino Aurelio Gmünder, Tenor
Manuel Walser, Bass

Ensemble la fontaine
(Instrumente historischer Bauweise)

Wilfried Schnetzler, Leitung

Samstag, 15. Januar 2011, 19.30 Uhr
Evang. Kirche Teufen AR

Sonntag, 16. Januar 2011, 17.00 Uhr
Stadtkirche Winterthur

Samstag, 4. Juni 2011, 20.00 Uhr
Kirche Linsebühl
, St. Gallen

Sonntag, 5. Juni 2011, 17.00 Uhr
Klosterkirche Rheinau
Bachs Vermächtnis (Tagblatt, 07.06.2011)
Gereift an Bach (Tagblatt, 01.06.2011)
Auf dem Gipfel von Bachs Schaffen (Appenzeller Zeitung, 14.01.11)
Denkwürdiges Jubiläumskonzert der Bach-Kantorei in Teufen (Appenzeller Zeitung, 21.01.11)
Download Programmheft (PDF)
«Das grösste Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat», so beschrieb Carl Friedrich Zelter 1811 die Messe in h-Moll.
Haydn und Beethoven zählten zu ihren Bewunderern. Von der Romantik bis zur Gegenwart trug dieses Werk wie kein anderes den Ruhm Bachs in alle Welt.
Der Musikwissenschaftler Friedrich Blume nennt sie «eines der eindrucksvollsten Zeugnisse, das die Geschichte kennt, für jenen überkonfessionellen und gesamteuropäischen Geist, der die Musik am Ausgang des Barockzeitalters durchdrungen hat.»
Nicht ohne Grund gilt dieses Werk seit Generationen als monumentales Kunstwerk ersten Ranges.

In Bachs Lebenswerk nimmt diese Komposition eine einmalige Stellung ein; sie ist die einzige «Missa tota», also die Vertonung des gesamten Ordinariums der Messe, die Bach geschaffen hat. Diese Sonderstellung ist aber «in erster Linie bedingt durch die ungewöhnliche Vielfalt von Satzarten, Klang- und Ausdrucksformen, ein auffallend tiefschürfendes Wort-Ton-Verhältnis und ein ungewöhnliches Mass an kunstvoller Ausarbeitung. Bach selbst muss bewusst gewesen sein, dass seine handschriftliche Partitur ein Werk enthielt, für das es seinerzeit keine Parallelen gab.» (Christoph Wolff)

Dass sich die Bach-Kantorei die überaus anspruchsvolle Aufgabe der Aufführung dieses monumentalen Werks zu ihrem 25-Jahr-Jubiläum vorgenommen hat, gründet im Gedanken, dass diese Musik alles, womit sich die Kantorei im vergangenen Viertel­jahr­hundert musikalisch beschäftigt hat, in einmaliger Konzentration darstellt.
Und bei Bach hat das noch eine zusätzliche Dimension: Er fasst es am Ende seiner handschriftlichen Partitur, nach dem «Dona nobis pacem», mit dem alle seine Werke beschliessenden Kürzel zusammen: Fine D S Gl

«Deo Soli Gloria» – «Gott allein die Ehre»

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